Anglerblog von Endmin
  Tipps und Tricks
 

Hier schreibe ich alle Tipps und Tricks rein, die das Angeln ein wenig erleichtern sollen! Ihr könnt auch gerne Tipps und Tricks ins Forum schreiben und ich nehme sie hier mit auf!




 

1. Beim Fischen mit der Pose ist es oft wichtig, dass die Schnur nicht untergeht, sondern auf dem Wasser liegen bleibt! Einfach die Schnur mit ein wenig Fett einreiben. Entfernen kann man alles mit normalem Spülmittel.

2.  Wer sich beim Schleppangeln ständig mit Algen an seinem Köder rumärgern muss, sollte einfach 2 Meter von seinem Wobbler entfernt einen kleines Bleischrot anklemmen. An diesem Bleischrot sammeln sich die kompletten Algen die, die man mit der Schnur einfängt und der Köder behält immernoch seine Laufeigenschaft!

3. Eine günstige PVA Variante sind die Verpackungsflobs der Zustellfirmen. Diese steckt man auf seine Hakenspitze und schützt dadurch Haken, bis er den Grund erreicht hat. Dort löst sich der Flob innerhalb weniger Sekunden auf!
Wichtig: Es gibt welche aus Maisstärke und welche aus Kunststoff... Nicht die falschen verwenden


4. Um Boilies fängiger zu machen, hilft es oft, wenn man mit einem Messer die Oberfläche eines Boilies anritzt. Den gleichen Effekt hat es, wenn man die Boilies durchbricht und mit halben Boilies fischt!

5. Wenn man mit totem Köderfisch fischt, dann darf man nicht vergessen die Schwimmblase vorher durchzustechen!

6. Beim Stippen am Fluss wird oft das Futter schnell von der Strömung weggetragen, dies kann man ein bisschen verhindern, indem man sein Grundfutter schon 12h zuvor befeuchtet, so dass alle Partikel viel Wasser ziehen können!

7. Wer eine sensible Bissanzeige braucht, der bindet sich ein Gummi auf den Rutenblank, öffnet den Rollenbügel und schiebt die Schnur unter den Gummi. So merkt der Fisch fast keinen Widerstand und kann in Ruhe abziehen!

8. Beim fischen mit einem Tauwurm, wird dieser oft von kleinen Weißfischen abgezupft. Hier hilft es, wenn man den Tauwurm mit einer Ködernadel komplett auf das Vorfach aufzieht!

9. Wenn man mit einem totem Köderfisch an der Grundmontage fischt, dann bringt es oft mehr Bisse, wenn man dem Fisch ein Auftriebsteil in die Körperöffnungen schiebt. So schwebt der Fisch ein paar Zentimeter über dem Grund und wirkt den Raubfischen gegenüber attraktiver!

10. Wenn beim Ansitzangeln die Bisse ausbleiben, lohnt es sich oft den Köder kurz mit der Rute zu bewegen. Die Fische werden wieder auf den Köder aufmerksam und schnappen zu!

11. Wer kennt es nicht... Stopper zu Hause vergessen! Doch da gibt es auch günstige Alternativen. Für einen Schnurstopper verwendet man ein kurzes Stück monofile oder geflochtene Schnur oder am Besten einen Wollfaden, den wickelt man 5-6 mal um die Hauptschnur und schließt alles mit einem einfachen Doppelknoten.

12. Haken stumpf und Vorfach noch gut? Viele schmeißen dann die Haken weg, jedoch kann man mit einem kleinen Trick die Haken wieder schärfen, das schont zum einen den Geldbeutel und zum anderen die Umwelt!
Was benötigt man? Eine einfache Streichholzschachtel! Wie funktioniert es? Einfach den Haken mit wenig Druck anlegen, und entgegen der Richtung der Hakenspitze abziehen.

 

13 Twistertipps:


1.  Harte Ruten und geflochtene Schnüre sind Pflicht für jede gute Bissanzeige. Am besten sind Ruten, die nach dem auswerfen nicht nachschwingen.

2. Welches Vorfach? Bei Hecht 7x7 Flexonit, beim Barschangeln ein 18 -23er Fluorcarbon Vorfach

3. Oft muss mit der Farbe, Größe und Formen experimentiert werden, um den Geschmack der Fische an diesem Tag zu treffen.

4. Den Bleikopf immer so leicht wie möglich wählen. Entscheidungskriterien sind: Strömung, Gewässertiefe und Wind. Wenn der Köder leicht ist, dann erleichtert das den Fischen, den Köder zu inhalieren.

5. Die Bleikopfformen:

Rundkopf: Allroundkopf, der recht hoch abspringen

Schlittenköpfe: Flache Hüpfer und lange Absinkphasen

Bananenköpfe: Heben schnell ab, ideal fürs Flachwasser

Fischköpfe: Tiefes Wasser und starke Strömung

6. Scharfe Haken sind Pflicht. Oft stupsen die Fische den Köder nur an, dann werden selbst diese Fische gehakt.

7. Köderwahl: Der Köder muss ins Beuteschema der Fische passen,  wie z.B. die Schwarzmeergrundel bei dem Zander --> dunkle Köder 10-13 cm

8.  Bei großen Ködern ist es von Vorteil einen Zusatzdrilling anzubringen. Aufpassen! Bei kleinen Ködern leidet die Aktion darunter.

9. Der Führungsstil kommt immer auf den Zielfisch an. Beim Zander wird der .Köder am Grund geführt, beim Hecht eher im Mittelwasser und beim Barsch sind hohe Sprünge gefragt. Allerdings gibt es hier auch keine Regel die man Grundsätzlich sagen kann. Da hilft nur, testen wo die Fische an diesem Tag stehen!

10.  Um einen optimalen Anschlag zu setzen, sollte die Rute parallel zum Wasser gehalten werden.

11. Um Bisse in der Absinkphase mitzubekommen, Finger an die Schnur.

12. Farbige Schnüre, helfen bei der Bisserkennung.

13. Damit man Hänger von Bissen unterscheiden kann, kommen immer frische Köderfische bei Angelbeginn zum Einsatz. Bisse erkennt man durch Bissspuren am Gummifisch. Beim Zander sieht  der Biss ähnlich aus wie von einem Vampir, Barsche riffeln es auf und beim Hecht, sieht es aus wie ein Sägeschnitt. Wenn man erkennt was gebissen hat, kann man den Köder diesem Fisch anpassen. Zum Beispiel einen kleineren Köder verwenden, einen Zusatzdrilling dran schalten  oder ein Stahlvorfach zwischen Hauptschnur und Köder!

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13. Karpfentip:


Wenn die Karpfen unter einem hohen Angeldruck stehen und nur noch schlecht beißen, dann versucht es man mit Dosenmais, den ihr über Nacht in Lebensmittelfarbe, Maggi, Zimt, oder andere Dips einlegt. Als äußerst fängig, haben sich die Farben rot und grün herausgestellt. Lebensmittelfarbe bekommt ihr in fast jedem Supermarkt, einfach mit Wasser befeuchten, über den Mais gießen , so dass er ganz bedeckt ist und einwirken lassen.

14. Wasserkugel selber basteln:

Was ihr braucht? Einen alten Deoroller. Als erstes baut ihr die Kugel aus dem Deoroller und reinigt die Kugel gründlich. Danach bohrt ihr 2 Löcher die sich gegenüber liegen in die Kugel, führt ein Kunststoffröhren ein und klebt es fest. hier wird später die Schnur durchgezogen. Zusätzlich könnt ihr nochmal 2 Löcher bohren, in die ihr dann Wasser füllen könnt, stöpsel rein und fertig!

15. Ihr habt ständig Ärger mit Kunstködern die  sich im Kescher verfangen? Hier schafft ein gummierter Kescher abhilfe!

16. Wer seine Stahlvorfächer selber baut, kann viel Geld sparen. 2 mal mit dem stahlvorfach durch die Klemmhülse ist stabiler als 3 mal durchfädeln. Allerdings besteht die Gefahr, dass das Stahlvorfach durchrutschen kann. Bei einem 12 kg Stahlvorfach, könnt ihr also ohne Bedenken 3 mal durchfädeln, da der Tragkraftverlust bei etwa nur 5% liegt. Aber bei einem 3-4 kg Stahlvorfach solltet ihr nur 2 mal durchschlaufen.

17. Wer im See auf Hecht fischt, dem rate ich eine Segelpose zu verwenden. So wird die Montage über den kompletten See getragen und ihr sucht somit ein größeres Gebiet ab. Die Chancen auf einen Hecht steigen.

18. Wer nicht weiß, wo er seine Köderfische herbekommt, der sollte es unbedingt mal an einem Wehr versuchen. Einfach mal den Kescher nehmen und durch die starke Strömung durchfahren. Ihr werdet schon sehen!

19. Im Winter alles zugefroren? Sucht nach Stellen, an denen das Wasser ständig in Bewegung  oder leicht erwärmt ist. Zum Beispiel unterhalb von Wehren, hier herrscht ständig eine Strömung, bei der das Wasser nur selten komplett zufriert. Wenn ihr Pumpwerke oder Kraftwerkausläufe in der Nähe habt, dann versucht es dort! hier ist die Wassertemperatur meist 2-3 °C wärmer und das wissen auch die Fische zu schätzen!

20. 10 Tipps fürs Wetter und Co.:

1. An sehr heißen Tagen die Gewässerbereiche aufsuchen, an denen der Wind das Wasser in Bewegung setzt.

2. An kleinen und flachen Gewässern den Luftdruck beachten. hier wirkt sich ein Umschwung schnell auf die Beisslaune aus.

3. Im Winter sind Hochdruckeinflüsse besser, im Sommer dagegen Tiefdruckeinflüsse

4. Bei Regen nach dichtem Uferbewuchs oder überhängende Bäume suchen. Hier fällt öfter ein Käfer oder eine Schnecke ins Wasser, das die Fische anlockt.

5. Wenn die Karpfen an eurem Gewässer Nachts sehr gut beißen, dann kann es an Nebligen Tagen richtig krachen!

6.  Im Frühjahr beißen die Fische am besten in den Flachwasserregionen

7. Nach Krautfeldern Ausschau halten, diese produzieren viel Sauerstoff

8. Bei klarem Wasser sehr vorsichtig und leise am Wasser  bewegen

9. Die Köder in unterschiedlichen Entfernungen ausbringen um zu suchen, wo sich die Fische aufhalten.

10. Ein Fangbuch anlegen, um die Erfahrungen beim nächsten Mal nutzen zu können

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21. Mischt zu Beginn ein wenig Popcorn(gemahlen) oder Kokosraspeln in euer Grundfutter, die steigen auf ins Mittel- und Oberwasser und locken auch diese Fische zum Futterplatz.

22. Die meisten Fischarten, halten sich am Rand der starken Strömung auf. Deshalb ist es auf jedenfall ratsam immer an einer Strömungskante zu fischen.

23. Top Köder für Schleien: Garnelen aus dem Supermarkt, Bohnen, Maden, Mistwürmer, Miniboilies, Mais, Tauwurm, Kombinationen aus all diesen Ködern

24. Wem beim Eisangeln immer das Loch zufriert, der sollte ein bisschen Olivenöl ins Loch geben.

25. Hotspots für Barsch: Kanäle, Fähranleger, Seerosenfelder, Futterfischansammlungen, Krautfelder, Barschberge Steinpackungen, Drehströmungen, Löcher, Muschelbänke, Treibgut, Hafenbecken, Brücken, Einläufe, Schilfgürtel, Pfeiler/Dalben, Pontons, Sandbänke, Spundwände und viele mehr, überall dort wo er Nahrung und Schutz findet

26. Feedertipps:

1. Zu Beginn werden 6-10 Körbe an den Platz befördert um einen Futterplatz aufzubauen

2. Habt ihr es auf Brassen abgesehen, dann mischt zerschnittene Mistwürmer oder Caster mit rein

3. Je weiter ihr werfen müsst, desto ungenauer wird der Wurf, daher nicht zu weit entfernt fischen

4. Läuft der Futterkorb in einer kleinen Schlaufe, dann haken sich viele Fische von selbst

5. Montage nie zu fein binden, man weiß schließlich nie was am anderen Ende beißt. Statt einem Rotauge kann mal schnell eine dicke Barbe beißen

27. Tipps fürs Stippen:

1. Nehmt euch für das Ausloten und das austarieren viel Zeit, nur so bekommt ihr später jeden Biss mit

2. Die Schnur wird beim Stippen mehr Beansprucht als man denkt, deshalb oft nachprüfen ob Schadstellen an der Schnur sind

3. Hat man die Fische ins Mittelwasser gelockt, dann muss man ständig nachfüttern. Alle 30 Sekunden etwa 10 Caster nachschießen

4. Alles sollte an Ort und Stelle liegen. Wer immer eine Weile nach dem Hakenlöser suchen muss, der verliert wertvolle Zeit beim Angeln

5. Wenn sich die Schnur immer um eure Rutenspitze wickelt, dann verwendet ein „ Snake Skin“, dieser hält Abstand zur Rutenspitze und die Schnur verheddert nicht mehr

28. Tipps für große Aale im Baggersee:


1. Fragt erst nach ob überhaupt Aale besetzt wurden, denn ohne Aale kein großer Aal^^


2. Nehmt euch genug zeit die Hotspots zu suchen oder die Scharkante auszuloten


3. Zu Beginn der Saison in den Flachwasserzonen, hier ist es am wärmsten und es bildet sich viel Nahrung. Im Sommer im kompletten Gewässer. Dann auch oft im Mittelwasser


4. Nach dem Regen fischen gehen. Es Kommt viel Sauerstoff ins Wasser und die Wasserschichten werden im stehenden Gewässer vermischt. außerdem wird viel Nahrung vom Rand reingespült


5. Wenn der Aal 2 Meter Schnur nimmt und dann stehen bleibt, dann hat er nicht losgelassen, sondern sofort anschlagen!


6. Fingerlange Köderfische oder noch größer, locken die ganz dicken an den Haken. Des öfteren kommt ein Zander oder Barsch als Beifang

29. Im Winter kann ein richtiger Trumpf auf Hecht sein, statt einem Rotauge als Köder, einen Stint oder eine Makrele zu verwendet! Funktioniert allerdings nicht in jedem  Gewässer... ausprobieren!

30. Bei Vollmondnächten, hat man richtig gute Chancen mit einem Köderfisch einen Zander zu fangen.

31. Wenn ihr mit totem Köderfisch fischt, dann lohnt es sich oft, ein paar mal in den Köderfisch stechen, damit Duftstoffe besser austreten können. alternative wäre, einen Köderfisch mit einem anderen aufgeschnittenem Köderfisch einzureiben.

32. Stabiles Wetter und Windige Tage sind richtig gute Hechttage!

33. Wer seine Köderfische schon fertig angeködert einfriert, dem fallen beim auswerfen seine Köderfische nicht so schnell ab

34. Zu Angelbeginn erst mal ohne Lebende Köder wie Maden im Grundfutter fischen, wenn keine bisse kommen, dann kann man immernoch Maden oder Caster dazugeben!

35. Rotfedern stehen oft an der Oberfläche, gut überlistet lassen sie sich oft mit Brot an einer Wasserkugel

36.  Die Partikeltipps:

1. Leinsamen: Verdauungsfödernd, gut in Verbindung mit Kichererbsen(schwer verdaulich) müssen um die 8 Stunden in Wasser eingeweicht werden, danach ins Grundfutter oder als Boiliezusatz

2. Linsen:  Eine Nacht lang quellen lassen oder mit kochendem Wasser übergießen. Eignet sich vorwiegend im Stillwasser, da sie sehr leicht sind und schnell von der Strömung weggetragen werden. Friedfische sind richtig scharf auf diese Dinger!

3. Paradina-Linsen:  Ein Tag lang einweichen, sehr hoher Eiweißanteil

4. Rote Linsen: Futterzusatz für Brassenmixe, sehr attraktiv durch ihre Farbe, etwa 15 Stunden lang quellen lassen

5. Hartmais:  Eignet sich besonders zum übersäuern,  mit heißem Wasser übergießen und ein paar Tage quellen lassen. Der Mas sollte komplett mit Wasser bedeckt sein, Karpfen lieben diesen leicht säuerlichen Mais. Ansonsten auch prima ungesäuert im Grundfutter verwendbar.

6. Dosenmais: bereits vorgesüßt und besonders attraktiv für Friedfische und Karpfen. Der Mais wird schnell gefunden und kommt immer sehr gut an

7. Forelli:  Hoher Proteinanteil, verwendbar um ein Teig herzustellen oder mit ins Grundfutter mischen. Einfache eine Zeit lang quellen lassen oder mit heißem Wasser übergießen.

8. Reis: Trumpf bei dunklem Boden, sättigt die Fische kaum, hoher Lockreiz durch die Ähnlichkeit mit Maden, vorher einfach ein paar Stunden quellen lassen und mit ins Futter geben

9. Sonnenblumenkerne:  sehr gut verdaulich, fürs Stillwasser geeignet,  jedoch max. 15% im Futteranteil

10. Weizen: Verdauungsfördernd, eine Tag lang quellen lassen, auch als Hakenköder verwendbar,  auch übersäuern lassen möglich, besonders Attraktiv für Schleie und Brassen

 

 

 

 

 

 
   
 
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