Anglerblog von Endmin
  Der Giebel
 

Der Giebel




Der Giebel bevorzugt flache, stark bewachsene Seen, Weiher und Teiche und meidet kalte, schnellfließende Gewässer. Der Giebel  ist selbst in kleinsten sauerstoffarmen, verschlammten Tümpeln zu finden. Giebel können fünf Tage fast ohne Sauerstoff überleben. Deshalb verfluchen soviele diese Fische, weil sie sich in den kompletten Gewässern ausbreiten und dort meistens verbutten und zu einer Plage werden. Wenn sie aber schön heranwachsen und sich nicht zu sehr vermehren, dann macht es Spaß diese Fischart gezielt zu befischen!

Mehr dazu seht ihr im folgenden Video

Gezielt fischen auf Giebel oder Karauschen:

Giebel gezielt befischen, kann man meiner Meinung nach nur an Gewässern, an denen ein sehr guter Giebel oder Karauchen Bestand vorliegt. Denn ihre Fressgewohnheiten unterscheiden sich nicht von anderen Fischarten wie z.B. der Schleie. Mais, Mistwurm, Tauwurm oder Frolicstücke gute Köder um einen Giebel an den Haken zu locken. Die Bisse kommen oft sehr vorsichtig, deshalb sollte eine feine Montage verwendet werden. Allzu fein sollte sie aber nicht sein da es häufig vorkommt, dass Karpfen oder starke Schleien den Köder finden. Da es keine wirklich großen Kämpfer sind, verwende ich eine leichte Pickerrute mit einem wurfgewicht von etwa 30 Gramm und einer Länge von 3,00m. Diese würde sich auch sehr gut eignen, um den Köder an einer Grundmontage anzubieten. Die weiche Spitze würde die Bisse perfekt anzeigen und der Giebel würde keinen Widerstand beim Biss spüren. Am Anfang werfe ich um die 4 Tischtennisball großen Futterballen ohne Partikel ins Wasser. Danach kann je nach Beisslaune und Fischaufkommen Dosenmais nachgefüttert werden. Wer zu viel füttert, sättigt die Giebel und sie ziehen weiter. Wenn nach einem Drill die Bisse aufhören, kann man lebende Köder nachfüttern. Weitere Einzelheiten könnt ihr im unten aufgeführten Video sehen!


www.youtube.com/watch



 
   
 
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