Anglerblog von Endmin
  Der Döbel
 

Der Döbel



Wie und wann findet man die Döbel am besten?

Döbel sind extrem scheue Fische! Wenn man sie sieht, dann haben sie dich meistens schon 20 m vorher entdeckt. Sie verstecken sich meistens in kleinen Gumpen, an Brücken, Bäumen, die ins Wasser hängen oder an Wehren. Sie ziehen meistens in Gruppen mit etwa 4-5 Fischen durchs Wasser. Es ist wichtig, dass man sich sehr unauffällig verhält und sich ans Wasser pirscht. Der Döbel ist der einzige Fisch, der einem Angler ständig treu bleibt. Wenn die anderen Fische längst aufgehört haben zu fressen, dann kann man immernoch mit einem Döbel rechnen, ob im tiefsten Winter oder im Sommer bei + 40°C.
Was ich beim Döbel leider ein bisschen Schade finde... Er ist absolut kein guter Kämpfer. Meistens ist er schnell müde und man kann ihn ohne große Gegenwehr heranziehen. Aber an einem sehr feinen Gerät kann ich mir das trotzdem ganz gut vorstellen!



Mit welchen Ködern fische ich am liebsten?

1. Würmer oder Maden
2. Frühstücksfleisch, Kirschen
3. Nacktschnecken
4. Mais
5. Leber

Alles angeboten an einer feinen Posen oder Grundmontage!



 

Hier ein kleines Video dazu, wie ich mit kleinen Köderfischen an der Pose ein paar Döbel und auch andere Fisch überlisten konnte:


www.youtube.com/watch

Döbel im Winter

Wer es im Winter nicht lassen kann bei eisigen Temperaturen ans Wasser zu gehen, dem rate ich unbedingt mal auf Döbel zu fischen. Dieser Fisch beißt immer zuverlässig, ob im Winter bei -10°C oder bei 35°C im Sommer. Wenn man hierzu eine feine Rute mit einem Wurfgewicht von gerademal 5-15 Gramm verwendet, dann macht es richtig Spaß einen kapitalen Döbel wie auf dem Bild zu sehen ist zu drillen. Am besten eignet sich feines Gerät, da der Döbel ein recht weiches Maul hat, in dem ein Haken schnell ausschlitzen kann. Ich verwende am liebsten meine Pickerrute mit einem Wurfgewicht von etwa 30 Gramm, die eine sehr feine Spitze hat. Eine 1500-2000 Rolle ist völlig aureichend, bespult mit einer 0,18mm monofilen Schnur. Man sollte sich sehr vorsichtig am Wasser bewegen, da die Döbel scheue Fische sind. Wenn man sie sieht, haben sie dich schon lange gesehen... Gerade im Winter ist das Wasser sehr klar und die Gefahr noch höher als im Sommer von den Fischen gesehen zu werden, deshalb ist pirschen angesagt. Im Winter versuchen die Fische ihre Energie zu sparen und halten sich daher in ruhigen Gewässerabschnitten auf. Stellen wie: Kehrwasser, Bacheinläufe und unterhalb von Wehren haben mir schon schöne Döbel beschehrt. Im Winter eignet sich am besten Frühstücksfleisch, das ich mit einer Ködernadel auf mein Vorfach aufziehe. die Pose hat eine tragkraft von etwa 1-2 Gramm. Ich werfe meine Montage in die Hauptströmung und lasse meine Montage in das Kehrwasser treiben. hier stehen die Fische, die warten bis etwas zu fressen angespült wird. die Bisse fallen wie zu erwarten wäre, überhaupt nicht scheu aus. Plötzlich reißt es meine Pose unter Wasser... Ein Strudel oder ein Fisch? Anschlag! Der Fisch sitzt und ich kann ihn wenige Sekunden später in meinen Händen halten. Etwa 48 cm hat dieser Döbel, ein kapitales Exemplar für dieses Gewässer, mit dem ich nicht gerechnet hätte. die Freude ist groß und ich setze den Döbel schonend zurück in sein Element. An solchen Tagen muss ich immer viel Strecke machen, da man nie genau sagen kann, ob Fische an dem Platz sind. Das gute ist aber, dass im Winter hauptsächlich die großen Döbel beißen, da die kleinen Döbel, wie alle anderen Fischarten ins tiefe Wasser gezogen sind und dort verweilen, bis die Temperaturen wieder steigen. Man ist es gewohnt von anderen Fischarten, dass sie im Winter nur mit kleinen Ködern zu fangen sind. ganz anders dagegen der Döbel. Scheut euch  nicht ein 2 x 2 cm Würfel an euer Vorfach zu binden. Um die Döbel auf unseren Köder aufmerksam zu machen, kann man wenige kleine Stücke Frühstücksfleisch um den Hakenköder verteilen. diese sollten jedoch viel kleiner sein als der Hakenköder. Wir wollen ihn ja nicht sättigen, nur zum fressen animieren! Danke fürs lesen und viel Spaß beim ausprobieren! 



Hier das Video dazu:

 

www.youtube.com/watch

 



 
   
 
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